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Israelisches Außenministerium: „Die Meinung des Gerichts ist grundsätzlich falsch“

19. Juli 2024

Quelle: Arutz Sheva
Das israelische Außenministerium lehnt das heute veröffentlichte Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) zum israelisch-palästinensischen Konflikt ab.

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Leider ist die Stellungnahme des Gerichts grundlegend falsch. Sie vermischt Politik und Recht. Sie bringt die Politik aus den Korridoren der UNO in New York in die Gerichtssäle des IGH in Den Haag.

Diese Stellungnahme hat keinerlei Bezug zur Realität des Nahen Ostens: Während die Hamas, der Iran und andere terroristische Elemente Israel von sieben Fronten aus – darunter aus dem Gazastreifen sowie aus Judäa und Samaria – mit dem Ziel angreifen, es auszulöschen, und im Gefolge des größten Massakers an Juden seit dem Holocaust, ignoriert diese Stellungnahme die Gräueltaten des 7. Oktober und auch das Sicherheitsbedürfnis Israels, sein Territorium und seine Bürger zu verteidigen.

Die Stellungnahme widerspricht dem Leitprinzip, das allen bisherigen Friedensabkommen und -vereinbarungen zwischen Israel und seinen Nachbarn zugrunde liegt, wonach eine Lösung des Konflikts nur durch direkte Verhandlungen zwischen den Parteien möglich ist. Die Stellungnahme rückt die Möglichkeit einer Konfliktlösung nur in die Ferne. Die Palästinensische Autonomiebehörde, die den Schritt initiiert hat, ist nicht am Frieden interessiert, sondern daran, Israel mit Dreck zu bewerfen. Frieden kann nur durch direkte Verhandlungen zwischen den Parteien erreicht werden, und die Palästinensische Autonomiebehörde wird dieser Realität nicht durch die Anrufung internationaler Tribunale ausweichen können.

Es muss betont werden, dass die Stellungnahme offensichtlich einseitig. Sie ignoriert die Vergangenheit: die historischen Rechte des Staates Israel und des jüdischen Volkes im Land Israel. Sie ist losgelöst von der Gegenwart: von der Realität vor Ort und den Vereinbarungen zwischen den Parteien. Und es ist gefährlich für die Zukunft: Es entfernt die Parteien von der einzig möglichen Lösung, nämlich direkten Verhandlungen.

Darüber hinaus muss klargestellt werden, dass es sich bei der heute veröffentlichten Stellungnahme um ein Gutachten handelt und sie nicht rechtlich bindend ist. Der Staat Israel hält sich an die Rechtsstaatlichkeit und verfügt über ein unabhängiges und angesehenes Rechtssystem. Er ist dem Völkerrecht verpflichtet und wird seine Bürger weiterhin im Einklang mit dem Völkerrecht schützen.